Oder: Jafreilikemmasympathiekaufan!
3 2 1, MEINS! Nur 8 Millionen Euro soll er kosten, der Jürgen. Im Jahr. Wir hams ja! Ein Schnäppchen für den bald milliardenschweren Bayern-Haushalt, wären da nicht die Nebenkosten. Aus Gründen der Nachhaltigkeit zieht Münchens Wurstfinger Nummer 1, Uli Hoeneß, nun in Erwägung eine eigene Vereins-Airlines zu gründen. Damit soll weniger Geld im Himmel zwischen der bayrischen Landeshauptstadt und Kalifornien verloren gehen. Man gönnt sich ja sonst nichts. Schade um Klinsis Bonusmeilen. Sparfaktor für Uli: Die laufenden Kosten für 34 gelöcherte Werbetonnen pro Saison. Gesetzt den Fall, Klinsi bleibt auch wirklich die ganze Spielzeit drüben im Exil.
Aus der Portokasse zahlen die Bayern nebenbei den Haken an der Sache: die vielen Bildschirme und die nötige Media-Technologie. Halbzeitvideokonferenz in Echtzeit mit Klinsmann aus den Staaten, inklusive Untertiteln in 4 Sprachen für Ribery, Toni und Co; in jedem der 18 Bundesliga-Stadien und überall in Europa. Klinsi-Mania auf der Kabinenmattscheibe. Kluge Gegner drehen den Bayern in Heimspielen bei Rückstand ab der 40. Minute den Saft im Kabinentrakt ab.
Zum DFB-Pokal wird der Club übrigens ab nächster Saison dann gar nicht mehr antreten, reinste Zeitverschwendung für einen selbstdesignierten Champions-League-Sieg-Abonnenten der nächsten paar hundert Jahre. Die ollen Drittligaamateure sind doch selber Schuld, wenn sie den Münchener Luxus-Standard einfach nicht einhalten wollen. Seine millionenschweren Porzellanpüppchen lässt der Uli jedenfalls nicht weiter auf den Kartoffelackern in Erckenschwick oder Waldheim spielen, völlig unrentabel, viel zu hohes Risiko. Vielleicht erhöht der DFB ja mal die Pokalsiegprämien. Dann könnte man drüber reden. Aber wenn Franz erst den Zwanziger abgelöst hat, wird der FC Bayern sowieso Nationalmannschaft.
In Cottbus müssen sie übrigens seit dieser Saison ihre Schuhe nicht mehr selber putzen.
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